CRUSADERS UNTERLIEGEN IN ERFURT August 2026
Am gestrigen Sonntag stand für die Chemnitz Crusaders das letzte Auswärtsspiel in der Regionalligasaison 2026 auf dem Programm. Die Reise ging in die thüringische Landeshauptstadt zu den Erfurt Indigos. In einem weitestgehend auf Augenhöhe geführten Duell behielten am Ende die Gastgeber mit 41:28 (7:7/20:0/7:14/7:7) die Oberhand. Das Spiel hatte kaum begonnen, als Erfurts Quarterback seinen Receiver auf die Reise zum Touchdown und 7:0-Führung schickte. Erfurt hatte sich offenbar genau ausgeguckt, wie sie die Chemnitzer Defense auf dem falschen Fuß erwischen konnten. Schneller als gedacht kam so die Chemnitzer Offense um Quarterback Gerrit Höppner (#7) auf das Feld. Das Laufspiel wurde etabliert, aber es kam noch nichts Zählbares heraus. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Die nächste Angriffsserie der Chemnitz Crusaders endete erfolgreich. Gerrit Höppner (#7) lief selbst zum Touchdown. Mitsamt Extrapunkt von Steven Arnold (#28) war das Spiel zum Ende des ersten Viertels mit 7:7 ausgeglichen. So war es zu erwarten gewesen, möchte man meinen. Doch das zweite Viertel sah plötzlich die Felle davon schwimmen. Erfurt punktete erst zum 14:7 und dann 21:7, während Chemnitz dies weder verhindern noch in der Offense etwas Entscheidendes entgegen setzen konnte. Zu allem Überfluss erhöhten die Gastgeber kurz vor Ende des zweiten Viertels noch auf 27:7. Wenigstens der Extrapunkt konnte diesmal verhindert werden.

So gab es einiges zu besprechen bei den Chemnitz Crusaders in der Halbzeitpause. 20 unbeantwortete Punkte in einem Viertel machten die Situation mehr als deutlich. In die Karten spielte nun, dass die Chemnitz Crusaders nun zuerst mit der Offense auf das Feld kam. Des Spieltempo wurde mindesten einen Gang hoch geschaltet. Mit Erfolg. Laufspiel bildete die Basis, ein erfolgreicher Pass auf Vincent Kahle (#12) hielt nicht nur die Angriffsserie am Leben, sondern schaffte auch die Ausgangsposition für Runningback Florian Fritzsche (#21), der den Touchdown zum 27:14 erzielte (Extrapunkt Steven Arnold #28). Die Erfurt Indigos taten nun aber den Chemnitz Crusaders nicht den Gefallen, in Schockstarre zu verfallen, sondern stellten ihrerseits wieder mit einem Touchdown zum 34:14 den alten Abstand wieder her. Aber die Chemnitzer Offense war nun wieder in ihrem Element und legte ihrerseits wieder per Lauf durch Gregor Richter (#33) zum Touchdown wieder nach. Mit 34:21 (Extrapunkt Steven Arnold #21) ging das dritte Viertel zu Ende. Zwei Scores Rückstand und ein ganzes Viertel noch zu spielen - kein Ding der Unmöglichkeit, wenn es gelingt das Momentum des Spiels auf die eigene Seite zu ziehen. Die Defense stoppte Erfurt schnell und erzwang den Punt. Leider fanden nun die Passversuche keine Abnehmer, so dass Erfurt wieder an der Reihe war. Mit ihrer Angriffsserie konnten sie nun viel Zeit von der Uhr nehmen und am Ende auch noch per Touchdown die Führung auf 41:21 auszubauen. Auch wenn das Thema Sieg und Niederlage damit entschieden war, steckten die Chemnitz Crusaders nicht auf. Die Moral blieb intakt. Gerrit Höppner (#7) fand immer wieder seine Receiver - zuerst Florian Fritzsche (#21), dann Johann Förster (#24) und schlie0lich Matti Gruhle (#44) zum finalen Touchdown. Das damit erreichte 41:18 (Extrapunkt Steven Arnold #28) bildete auch den Endstand. Zwar gelang danach noch ein Onside Kick, die verbleibenden beiden Spielzüge brachten jedoch keine Gefahr mehr.

Sicher hatten sich die Chemnitz Crusaders den Spielverlauf anders vorgestellt. Die erste Spielhälfte gehörte zu den schlechtesten Halbzeiten der Saison. Da es insbesondere der Defense im zweiten Viertel nicht gelang, die Gastgeber auch nur im Ansatz zu stoppen, wurde hier bereits die Weiche in Richtung Niederlage gestellt. Da reichte dann die Moral und die letztlich gewonnene zweite Spielhälfte schlicht nicht mehr aus, um den Rückstand zu egalisieren. Bereits in zwei Wochen treffen sich beide Teans erneut - dann jedoch auf dem Usti-Field in Chemnitz. Bis dahin heißt es, aus den Fehlern dieses Spiels die richtigen Schlüsse zu ziehen.Vorerst tauschen Erfurt und Chemnitz die Plätze in der Tabelle ...













