Chemnitz Crusaders

CRUSADERS ERRINGEN HEIMSIEG GEGEN REBELS II
Juni 2014

In ihrem ersten Heimspiel der diesjährigen Saison gingen die Chemnitz Crusaders als Sieger vom Feld. Gegen die Berlin Rebels II stand am Ende ein 21:6 (7:0/7:6/7:0/0:0) zu Buche. Das Spiel begann gleich mit einer Schrecksekunde und einem Trickspielzug der Berliner. Der Receiver fing den Ball und lief zum Touchdown, doch waren zwei Vorwärtspässe in einem Spielzug dann doch zuviel gewesen und so gab es eine Strafe und keine Punkte. Stattdessen gab es gleich danach eine Interception durch Linebacker Marco Paulisch (#70). Die Offense der Crusaders musst dann zwar bis in den vierten Versuch, doch hier warf Quarterback Jan Doant (#19) einen 35-Yard-Pass auf Lukas Auerbach (#11) zum Touchdown. Zusammen mit dem Extrapunkt von Robert Koschorrek (#46) ergab dies die 7:0 Führung. Die Defense der Crusaders ließ die Offense der Rebels nicht zur Entfaltung kommen und eroberte nach einem Fumble wieder das Angriffsrecht. Somit war nun wieder die Chemnitzer Offense an der Reihe und nutzte ihre Chance. Direkt nach dem Seitenwechsel zu Beginn des zweiten Viertels lief Runningback Stefan Kahl (#21) zum Touchdown. Zusammen mit dem Extrapunkt von Robert Koschorrek (#46) bauten die Crusaders die Führung auf 14:0 aus. Hauptsächlich mit Passspiel versuchten nun die Berliner zu kontern, was auch mit viel Mühe gelang. Hauptanteil am Raumgewinn lieferten aber auch Strafen gegen die Crusaders, von denen eine zur Ejection von Linebacker David Schulze (#54) führte. Eine harte und auch nach dem Spiel noch diskutierte Entscheidung, die aber akzeptiert werden muss. Letztendlich brachte ein 2-Yard-Lauf den Touchdown für die Berliner, die damit auf 14:6 verkürzten. Nachdem die Chemnitzer Offense nichts weiter für das Punktekonto tun konnte, hätte dann noch fast die Chemnitzer Defense für einen Touchdown gesorgt. Michael Nawroth (#67) hatte den Ball erobert und war in die Endzone gelaufen, doch machte wieder eine Strafe gegen die  Crusaders das zunichte. Somit blieb es beim Halbzeitstand von 14:6.

Nach der Halbzeitpause kamen die Crusaders zuerst in Ballbesitz, konnten aber wie nachfolgend dann auch die Rebels nicht für weitere Punkte sorgen. Als dann wieder die Chemnitzer Offense auf das Feld kam, brachte wieder einmal das Laufspiel den Erfolg. Diesmal war es Quarterback Jan Doant selbst, der über 15 Yards zum Touchdown lief. Auch der Extrapunkt von Robert Koschorrek (#46) war gut, so es nun 21:6 stand. Die Berliner versuchten nun noch einmal selbst zu punkten, was aber meist an der hervorragend kämpfenden Defense der Crusaders scheiterte. Da auch die Offense keine weiteren Punkt mehr erzielen konnte, bildete das 21:6 auch den Endstand. So konnten die Crusaders vor heimischem Publikum den nächsten Sieg feiern. Eine sehr gut auf den Gegner eingestellte Defense war in diesem Spiel der Schlüssel zum Erfolg. Die Offense konnte ihre Chance sowohl kraftvollem Laufspiel als auch mit Passspiel nutzen, so dass am Ende ein verdienter Sieg stand. Dieser hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn man sich nicht durch Strafen das Leben selbst schwer gemacht hätte. Doch auf den Lorbeeren darf sich nicht ausgeruht werden, denn im nächsten Spiel gastieren die Wernigerode Mountain Tigers in Chemnitz, die derzeit Tabellenführer in der Gruppe der Crusaders sind.


Spielbericht - Chemnitz Crusaders vs. Berlin Rebels II (15.06.2014)

Der zweite Teil des Double Headers sah wieder ein Duell zwischen einem Chemnitzer und einem Berliner Team. Hier empfingen nun die Crusaders die zweite Mannschaft vom GFL-Team der Berlin Rebels. Nach einem direkten Durchmarsch in ihrer ersten Saison in der Landesliga spielen die Berliner nun eine Klasse höher. Hier haben sie in den vier bereits absolvierten Spielen schon den Gegenwind zu spüren bekommen. Nach Niederlagen gegen die Magdeburg Virgin Guards und die Erkner Razorbacks folgte ein Sieg gegen die Wernigerode Mountain Tigers. Zuletzt gab es eine knappe und punktereiche Niederlage mit 42:45 gegen die Berlin Bears. Vor allem das Passspiel der Rebels hatte sich zuletzt als eine gefährliche Waffe gezeigt. Entsprechend hatten die Coaches der Crusaders ihre Spieler im Training darauf eingestellt.

Mit dem Kickoff der Crusaders und den anschließenden Return der Rebels bis zur 29-Yard-Linie ging es in die Partie. Gleich zu Beginn packten die Rebels nun einen Trickspielzug aus, um die Chemnitzer Defense zu überlisten. Das wäre auch gelungen, denn der Receiver ging den vom Runningback geworfenen Ball, der vorher den Ball per Pass vom Quarterback erhalten hatte, und lief damit in die Endzone. Doch es gab keinen Touchdown, denn die Schiedsrichter hatten zwei Vorwärtspässe erkannt - nur ein Vorwärtspass pro Spielzug ist erlaubt. Damit hatten die Crusaders nochmal Glück gehabt. Die Defense war aber nun hellwach und produzierte kurz darauf durch Marco Paulisch (LB #70) eine Interception, so dass nun an der 34-Yard-Linie die Offense zum ersten Mal den Rasen betrat. Es gelang zwar mit Laufspielzügen noch nicht viel Raumgewinn, doch spielt man dann auch den vierten Versuch aus. Hier warf Quarterback Jan Doant (QB #19) einen Pass auf den bis kurz vor die Endzone gelaufenen Lukas Auerbach (WR #11), der dann die wenigen Schritte noch bis in die Endzone zum Touchdown lief. Der Extrapunkt von Robert Koschorrek gelang auch und die Crusaders gingen mit 7:0 in Führung. Nach dem fälligen Return bekamen nun die Berliner wieder das Angriffsrecht an der eigenen 31-Yard-Linie. Schlag auf Schlag ging es voran bis zur 13-Yard-Linie. Nachdem nochmal mit einem weiteren Laufspielzug drei Yards Raumgewinn erzielt worden war, produzierten die Berliner ein Fumble. Der Ball wurde von den Crusaders an der eigenen 10-Yard-Linie erobert. Stefan Kahl (RB #21) lief sieben Yards heraus und Jan Doant (QB #19) erzielte einen neuen ersten Versuch an der 28-Yard-Linie. Wieder war Stefan Kahl (RB #21) mit acht Yards an der Reihe. Dann bekam Gregor Richter (RB #83) den Ball und es ging in die Hälfte der Berliner zur 45-Yard-Linie. Ein 5_Yard-Lauf von Stefan Kahl (RB #21) folgte. Nun produzierten auch die Crusaders ein Fumble, konnten aber den Ball noch selbst sichern, allerdings mit einigen Yards Raumverlust. Ein erfolgreicher Pass auf Patrick Bräutigam (TE #82) ließ das Ganze jedoch vergessen und brachte einen neuen ersten Versuch an der 25-Yard-Linie. Nach weiteren acht Yards Raumgewinn für Jan Doant (QB #19) und einem neuen ersten Versuch durch Stefan Kahl (RB #21) an der 3-Yard-Linie klopften die Crusaders wieder an die Tür zur Endzone.

Doch erst wurden die Seiten gewechselt. Dann bekam Stefan Kahl (RB #21) den Ball und lief in die Endzone zum Touchdown. Robert Koschorrek (#46) steuerte den Extrapunkt bei und die Crusaders bauten die Führung auf 14:0 aus. Den fälligen Return trugen die Rebels bis zur 31-Yard-Linie. Nun versuchten die Rebels ihr Spiel aufzuziehen. Ein Passspielzug brachte einen neuen ersten Versuch an der 47-Yard-Linie. Das wiederholte sich kurz darauf wieder mit einem weiteren neuen ersten Spielzug an der 40-Yard-Linie der Crusaders. Dann kam wieder ein Laufspielzug, der von David Schulze (#LB #54) gestoppt wurde. Doch zum Entsetzen aller in der Chemnitzer Teamzone erkannten die Schiedsrichter dabei auch ein sog. 'Targeting' mit der Folge einer 15-Yard-Strafe gegen die Crusaders und zusätzlich einer Ejection gegen David Schulze (#LB #54). Nach diesem Verlust, musste sich die Defense der Crusaders neu sortieren. Das konnten die Berliner nutzen und kamen bis zur 7-Yard-Linie. Bei einem Passversuch der Rebels kassierten die Crusaders eine weitere Strafe und die verbleibende Distanz zur Endzone wurde halbiert. Der erste Lauf Richtung Endzone konnte noch früh genug abgewehrt werden, der zweite Lauf genügte den Berlinern dann für den Touchdown zu, 14:6-Anschluss. Dabei blieb es auch, denn der Versuch einer Two-Point-Conversion gelang nicht. Nach dem Return von Gregor Richter (#83) bis zur 29-Yard-Linie kam die Offense der Crusaders wieder auf das Feld. Vor allen Dingen das Duo aus Quarterback Jan Doant (QB #19) und Runningback Stefan Kahl (RB #21) lief hier einige Yards heraus, bis an die 38-Yard-Linie. Hier folgten weitere fünf Yards, bevor dann wieder eine Strafe gegen die Crusaders zehn Yards Raumverlust einbrachte. Exakt diese Distanz konnte dann mit einem Pass auf Marcel Pflüger (WR #81) wieder egalisiert werden, dennoch befand man sich nun im vierten Versuch. Der wurde ausgespielt, der Passversuch blieb aber unvollständig. An der 32-Yard-Linie wechselte das Angriffsrecht wieder zu den Berlinern. Marco Paulisch (LB #70) gelang es nun gleich, den gegnerischen Quarterback gleich in seinem Backfield zu stoppen. Dann ging der Ball bei den Rebels verloren und wurde von Marcel Nawroth (DL #67) aufgenommen und in die Endzone getragen. Doch der Jubel kam zu früh, eine dumme 5-Yard-Strafe gegen die Crusaders machte das Ganze ungeschehen. So blieben die Rebels in Ballbesitz und kamen auch noch einmal zu einem neuen ersten Versuch an der 47-Yard-Linie. Dann gelang kurz vor Ende des Viertels Marus Neuber (LB #59) noch eine Interception, so dass noch einmal die Offense der Crusaders auf das Feld kam. Allerdings nur für noch einen letzten Spielzug, der auch noch zu einer Interception durch die Rebels wurde.

Nach der Halbzeitpause und dem Kickoff der Rebels bekamen die Crusaders durch den Return von Maik Dibowski (OL #55) an der 46-Yard-Linie in Ballbesitz. Doch irgendwie war der Angriffsschwung noch in der Pause geblieben und so trennten sich die Crusaders alsbald wieder vom Angriffsrecht. An der eigenen 29-Yard-Linie waren nun die Rebels an der Reihe. Zwei sehr schöne Passspielzüge führten jeweils zu einem neuen ersten Versuch, zuletzt an der 47-Yard-Linie der Crusaders. Weitere Passspielzüge brachten nochmal neun Yards ein. Doch inzwischen befanden sich auch die Rebels im vierten Versuch. Dieser wurde nun ausgespielt, aber der Laufversuch konnte rechtzeitig von der Defense der Crusaders gestoppt werden. Gerade noch im rechten Moment, bevor das Spiel zu kippen drohte. Nun war wieder die Offense der Crusaders an der Reihe. Wie schon zuvor waren es nun die Läufe durch Stefan Kahl (RB #21) und Jan Doant (QB #19) mit denen die Crusaders über das Feld marschierten. Ein klein wenig halfen auch die Rebels mit einer 5-Yard-Strafe, was zu einem zwischenzeitlichen neuen ersten Versuch an der 34-Yard-Linie führte. Stefan Kahl (RB #21) holte kurz danach wieder einen neuen ersten Versuch an der 21-Yard-Linie heraus. Der restliche Weg in die Endzone blieb dann Jan Doant (QB #19) in zwei Etappen vorbehalten, dann konnten sich die Crusaders und ihre Fans über den dritten Touchdown freuen. Robert Koschorrek (#46) erzielte wieder sicher den Extrapunkt, so dass die Crusaders nun ihre Führung auf 21:6 ausbauen konnten. Nach dem Kickoff mussten die Rebels dann von der eigenen 11-Yard-Linie starten. Im Wesentlichen waren es nun zwei Strafen über insgesamt 20 Yards, die den Rebels nun einen neuen ersten Versuch bescherten.

Im letzten Viertel angekommen, gelang es den Rebels dann nicht mehr, entscheidenden Raumgewinn zu erzielen. Auch ein ausgespielter vierter Versuch reichte nicht aus. An der 45-Yard-Linie wechselte das Angriffsrecht. Wieder einmal Stefan Kahl (RB #21) lief dann acht Yards heraus. Ein Fumble im nächsten Spielzug konnte zwar von Jan Doant (QB ä#19) noch gesichert noch gesichert werden, allerdings zu Lasten von sechs Yards Raumverlust. Das konnte danach auch nicht mehr groß verbessert werden, so dass Martin Deckert (DB #1) zum Punt antrat. Der Punt kam gut und ging an der 17-Yard-Linie ins Aus. Erfolgreich konnte nun das Passspiel der Berliner insofern unterbunden werden, als das diese sich nach drei Versuchen wieder mit einem Punt vom Angriffsrecht trennten. An der eigenen 28-Yard-Linie kamen die Crusaders wieder in Ballbesitz. Aber auch den Crusaders gelang nur marginaler Raumgewinn und mit einem Punt durch Martin Deckert (#1) wanderte das Angriffsrecht wieder zu den Rebels. Die machten sich das Leben mit einer 15-Yard-Strafe nun selbst schwer. Denn die Passverteidigung der Crusaders war auch weiterhin auf der Hut und verhinderte ein Vorankommen. Wieder folgte ein Punt und an nach einem etwas holprigen Return von Martin Deckert (DB #1) kam die Offense der Crusaders zum letzten Male auf das Feld, da nun die Spielzeit langsam aus lief. Vladimir Kislicyn (RB #33) bekam noch die Chance für mehrere Laufspielzüge, welche aber allesamt früh gestoppt wurden.

Eine hervorragend auf den Gegner eingestellte Defense war der Schlüssel zum verdienten Erfolg gegen die Berlin Rebels II. Dies gab der Offense die notwendige Sicherheit, ihr Spiel zu gestalten und in Punkte umzuwandeln. Damit ist in dieser ausgeglichenen Liga vieles möglich. Am 29. Juni treffen die Crusaders dann auf die Wernigerode Mountain Tigers, die ein nach der Erfahrung der vergangenen Jahre noch härterer Brocken sein werden, obgleich diese gegen die Berlin Rebels II relativ klar verloren hatten. Wie der Film schon sagt - an jedem verdammten Sonntag ist in dieser Liga nichts unmöglich.


Scoring
7:0 35-Yard-Pass von #19 Jan Doant auf #11 Lukas Auerbach (PAT gut, #46 Robert Koschorrek)
14:0 3-Yard-Lauf #21 Stefan Kahl (PAT gut, #46 Robert Koschorrek)
14:6 2-Yard-Lauf #31 Francisco Lara Casalila (TPC nicht gut)
21:6 15-Yard-Lauf #19 Jan Doant (PAT gut, #46 Robert Koschorrek)

Weitere Bilder zum Spiel sind in der Galerie zu finden.

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