Chemnitz Crusaders

REBELLEN BLEIBEN SIEGREICH IN CHEMNITZ
Juli 2015

Am heutigen Sonntag mussten sich die Chemnitz Crusaders dem weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer Berlin Rebels II mit 13:24 (6:3/7:7/0:14/0:0) geschlagen geben. Dabei begann das Spiel aus Chemnitzer Sicht durchaus positiv. Die erste Angriffsserie der Berliner konnte insofern beeinflusst werden, als das lediglich ein Field Goal für die ersten Punkte des Spiels und die 3:0-Führung der Berliner sorgte. Im direkten Gegenzug warf zunächst Quarterback Jan Doant (#19) einen schönen weiten Pass auf Wide Receiver Nick Henschel (#81) der gerade noch Erreichen der Endzone von der Berliner Defense abgehalten wurde. Die fehlenden Yards lief dann Jan Doant (#19) selbst heraus. Der Extrapunkt gelang nicht, aber die Crusaders gingen dennoch mit 6:3 in Führung. Die Seiten wurden gewechselt und ein Ballverlust der Berliner Offense wurde von Johannes Peter (#54) erobert. Leider konnte diese Chance nicht genutzt werden und die Rebels waren wieder an der Reihe. Die machten es besser und ein Pass über knapp 40 Yards brachte den Touchdown und den erneuten Führungswechsel zum 6:10. Aber die Crusaders blieben weiter am Ball und arbeiteten sich schön über das Feld. Am Ende war es dann ein Lauf über neun Yards von Quarterback Jan Doant (#19), der den Touchdown und zusammen mit dem Extrapunkt von Turan Seelig (#20) die erneute Führung mit 13:10 für die Crusaders. Vor der Pause besaßen dann die Chemnitzer noch einmal die Chance zu punkten, konnten aber die Chance nicht nutzen. Das sollte sich am Ende noch rächen. Erstmal ging es aber mit der Führung in die Halbzeitpause.

Die Coaches der Crusaders warnten eindringlich davor, dass man jetzt keinesfalls nachlassen dürfe, wenn man das Spiel auch gewinnen wollte. Doch wie zuletzt leider mehrfach geschehen, ließen die Crusaders in der zweiten Spielhälfte nach und ermöglichten es dem Gegner, zu Punkten zu kommen. Bereits ihre erste Angriffsserie konnten die Rebels erfolgreich mit einem Touchdown. Wieder hatte ein weiter Pass des Berliner Quarterbacks die Chembitzer Defense überrumpelt. Beim Extrapunktversuch wurde der Kick geblockt und Marco Paulisch (heute mit #71) konnte den Ball aufnehmen und bis in die gegnerische Endzone tragen. Hätten die Schiedsrichter nun kein Holding auf Seiten der Chemnitzer erkannt, wären das zumindest zwei Punkte gewesen. Aber es gab die Strafe, keine Punkt für die Crusaders und stattdessen einen erfolgreichen Extrapunktversuch der Berliner zum 13:17. Wenn man kein Glück hat, kommt manchmal auch noch Pech dazu. So geschehen in der nächsten Angriffsserie. Die Crusaders hatten sich gut über das Feld gearbeitet und der Pass in die Endzone folgte und wurde prompt von einem Berliner Verteidiger abgefangen. Damit wechselte nicht nur das Angriffsrecht zu den Rebels, auch das Momentum des Spiels war nun auf Seiten der Berliner. Dies nutzten sie wenig später mit einem weiteren weiten Pass zum Touchdown. Auch der Extrapunkt war gut und aus Sicht der Crusaders stand es nun 13:24. Noch war das Spiel aber nicht vorbei, denn das gesamte vierte Viertel lag noch vor den Teams. Die Crusaders waren am Drücker und kamen nach einigen guten Spielzügen bis ein Yard vor die Endzone. Doch dort ging der Ball verloren und wurde von den Berlinern aufgenommen. Die Chance war vertan. Zwar konnte die Chemnitzer Defense den Ball relativ schnell noch einmal nach einem Fumble der Berliner noch mal erobern, aber auch diese Chance blieb ungenutzt.

Somit gehen die Crusaders mit einer letztendlich unnötigen Niederlage aus dem Spiel, was ein durchaus hohes Niveau aufwies. Die ungenutzten Chancen gaben den Ausschlag dafür, dass am Ende die Berlin Rebels II als weiterhin ungeschlagener Tabellenführer mit festem Kurs Regionalliga wieder die Heimreise antreten. Auf Chemnitzer Seite endete  damit die bisherige Erfolgsserie. Nun geht es erstmal in die Sommerpause. Danach stehen noch einmal fünf Spiele für die Crusaders auf dem Plan. Doch zuvor veranstalten die Crusaders am kommenden Dienstag, dem 21. Juli, noch eine letzte Trainingseinheit, wo ein gemeinsames Training mit den Cyndicats Chemnitz, der Abteilung Baseball im CWSV e.V., stattfinden wird.  

 

Spielbericht - Chemnitz Crusaders vs. Berlin Rebels II (19.07.2015)

Zum letzten Spiel vor der Sommerpause empfingen die Crusaders am vergangenen Sonntag mit den Berlin Rebels II, der zweiten Männermannschaft des GFL-Teams Berlin Rebels, den in bislang sieben Spielen ungeschlagenen Tabellenführer der Oberliga Ost. Für die Chemnitz Crusaders sollte das alles andere als eine leichte Aufgabe werden. Im Hinspiel in Berlin mussten sich die Chemnitz Crusaders nach hartem Kampf und einem keineswegs schlechtem Spiel mit 13:23 geschlagen geben und mussten letzten Endes anerkennen, dass es gegen die Berlin Rebels II an diesem Tage nicht zu mehr gereicht hatte. Vor dem heimischen Publikum in Chemnitz sollte nun an ein anderer Wind wehen als vor zwei Monaten in Berlin und das nicht nur aus Sicht des Wetters. Das leistete jedenfalls bereits vor dem Spiel seinen entsprechenden Beitrag. Allerdings machten die angedrohten Gewitterfronten während des Spiels einen großen Bogen um Chemnitz, so dass da mit keiner Beeinträchtigung zu rechnen war. In personeller Hinsicht forderte die bereits begonnene Ferienzeit sowie andauernde Verletzungen und arbeitsbedingte Ausfälle wieder ihren Tribut. Doch das war ja keine neue Situation für die Crusaders und auch in den letzten Spielen wurde bewiesen, dass man dies auch kompensieren kann. Hoch motiviert gingen Coaches und Spieler in das Spiel gegen die Berliner Rebellen, um nicht nur die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen sondern auch den Sieg im letzten Jahr an dieser Stelle mit 21:6 zu wiederholen.

Die Rebels begannen mit dem Kickoff. Vladimir Kislicyn (#33) nahm den Ball auf, allerdings erst im zweiten Anlauf, und kam damit bis zur 19-Yard-Linie. Im ersten Spielzug gab es dann auch gleich die erste Strafe mit fünf Yards Raumverlust gegen die Rebels. Aber auch die Crusaders holten sich dann beim ersten Passversuch eine 5-Yard-Strafe ab. Runningback Stefan Kahl (#21) lief dann die ersten beiden Yards an Raumgewinn heraus. Ein Pass von Quarterback Jan Doant (#19) auf Wide Receiver Nick Henschel (#81) brachte dann einen neuen ersten Versuch an der 31-Yard-Linie. Neun Yards gingen dann wieder auf das Konto von Stefan Kahl (#21), aber ein Yard fehlte noch. Das wollte nicht gelingen und so entschied man sich gegen das Risiko und schickte Martin Deckert (#1) auf das Feld zum Punt, was die Rebels an der 26-Yard-Linie in Ballbesitz brachte. Der erste Passversuch der Berliner blieb unvollständig. Beim folgenden Laufspielzug kassierten die Crusaders eine 15-Yard-Strafe und die Berliner erhielten so einen neuen ersten Versuch an der 46-Yard-Linie der Crusaders geschenkt. Ein weiterer neuer erster Versuch folgte wenig später an der 31-Yard-Linie. Und weiter ging es mit Geschenken nach einem weiteren Laufspielzug. Eine Strafe für eine Aktion nach dem Spielzug führt nun zu einem neuen ersten Versuch für die Rebels an der 4-Yard-Linie. Doch die Defense hielt nun. Zwei Yards ging es vor und danach wieder zurück. Eine 5-Yard-Strafe gegen die Rebels sorgte für etwas mehr Abstand zur Endzone. Schließlich wählten die Berliner den Field-Goal-Versuch und waren damit erfolgreich - 0:3 aus Chemnitzer Sicht. Der folgende Kickoff der Berliner ging direkt in die Endzone - Touchback. Die ersten beiden Yards lief Runningback Gregor Richter (#83) heraus. Stefan Kahl (#21) gelang es dann, sich schön zu einem neuen ersten Versuch an der 36-Yard-Linie vor zu arbeiten. Weitere acht Yards gingen auf das Konto von Jan Doant (#19). Selbiger warf dann einen weiten Pass auf Wide Receiver Nick Henschel (#81), der gerade noch an der 3-Yard-Linie vom letzten Verteidiger der Rebels vom Touchdown ferngehalten werden konnte. So war es dann ein Lauf von Jan Doant (#19), der die Punkte brachte. Da der Extrapunktversuch abgewehrt wurde, übernahmen die Crusaders mit 6:3 die Führung. Bereits der Return führte dann die Rebels bereits bis an die 37-Yard-Linie. Gleich darauf wurde ein neuer erster Versuch an der 50-Yard-Linie erzielt.

Weiter ging es nach dem Seitenwechsel mit einem weiteren neuen ersten Versuch an der 39-Yard-Linie. Im nächsten Spielzug verloren die Rebels den Ball, der wiederum von Johannes Peter (#54) für die Crusaders erobert wurde. So kam an der 38-Yard-Linie wieder die Offense auf das Feld. Doch zwei Yards von Stefan Kahl (#21) und ein Yard von Jan Doant (#19) reichten nicht aus und so war dieses Intermezzo schnell wieder beendet und Martin Deckert (#1) musste punten. Der Ball rollte bis in die Endzone, so dass die Rebels nun an der 20-Yard-Linie wieder das Angriffsrecht bekamen. Die Berliner machten es nun wesentlich besser. Mit zwei Passspielzügen wurden neue erste Versuche an der eigenen 39- und an der 45-Yard-Linie der Crusaders erzielt. Sechs Yards folgten per Laufspielzug. Dann kam ein weiter Pass Richtung Endzone und das auch erfolgreich. Zusammen mit dem erfolgreichen Extrapunkt übernahmen nun wieder die Rebels mit 6:10 die Führung. Returner Vladimir Kislicyn (#31) erwischte nun einen sehr guten Start und kam bis zur 46-Yard-Linie und verschaffte so der Offense eine gute Ausgangsposition. Acht Yards gingen nun auf das Konto von Gregor Richter (#83), bevor dann eine Strafe die Crusaders um fünf Yards zurück warf. Nach einem verunglückten Snap konnte Quarterback Jan Doant (#19) doch noch einige Yards heraus laufen. Er selbst sorgte auch im nächsten Spielzug für einen neuen ersten Versuch an der gegnerischen 39-Yard-Linie. Zehn Yards wieder zurück ging es dann aufgrund einer Strafe bei einem Lauf von Gregor Richter (#83). Die Defense der Rebels setzte Quarterback Jan Doant (#19) nun unter Druck. Er konnte sich aber gut lösen und warf einen Pass auf Tight End Antonio Giangrande (#9), was einen neuen ersten Versuch an der 24-Yard-Linie einbrachte. Nun war Runningback Alexander Gruhle (#24) an der Reihe mit weiteren zwei Yards. Weiter ging es dann mit einem neuen ersten Versuch an der 12-Yard-Linie nach einem Lauf von Gregor Richter (#83). Drei Yards erzielte Stefan Kahl (#21), worauf dann Jan Doant (#19) zu seinem zweiten Touchdown lief. Turan Seelig (#20) erzielte den Extrapunkt und die Führung wechselte beim Stand von 13:10 nun wieder zu den Crusaders. Ein kurzer Kick von Turan Seelig (#20) brachte die Rebels dann schlussendlich an der 38-Yard-Linie in Ballbesitz. Wenige Yards konnten erzielt werden, bevor dann ein von den Schiedsrichtern geahndetes absichtliches Wegwerfen des Balls zu Raumverlust und in einen vierten Versuch führte. Die Rebels punteten und an der 30-Yard-Linie war noch einmal an der Reihe. Gleich neun Yards lief Jan Doant heraus. Nun war nur eine Minute übrig in diesem zweiten Viertel und die Crusaders versuchten nochmal alles. Leider jedoch brachte keiner der Passspielzüge Erfolg. Lediglich die Läufe von Jan Doant (#19) und Gregor Richter (#83) brachten neue erste Versuche an der gegnerischen 46- bzw. an der 32-Yard-Linie. So reichte am Ende auch ein ausgespielter vierter Versuch nicht mehr, noch vor der Pause für etwas klarere Verhältnisse zu sorgen. Die Chance war vergeben.

Die Coaches der Crusaders warnten in der Halbzeitpause eindringlich davor, dass man jetzt trotz der knappen Führung keinesfalls nachlassen dürfe, wenn man das Spiel auch gewinnen wollte. Zuletzt gegen Erfurt war es aber gerade die zweite Halbzeit gewesen, wo die Crusaders schwächer gewesen waren. Nach dem Kickoff durch Turan Seelig (#20) begannen jedenfalls nun die Gäste aus Berlin an der 21-Yard-Linie ihre Angriffsserie. Gleich im ersten Spielzug gelang ein neuer erster Versuch an der 32-Yard-Linie. Ein 8-Yard-Lauf folgte, aber gleichzeitig auch eine 10-Yard-Strafe gegen die Rebels. Im nächsten Spielzug folgte wieder eine Strafe für zehn Yards, diesmal lehnten aber die Crusaders die Strafe ab. So reichte nun auch ein 18-Yard-Pass noch nicht zu einem neuen ersten Versuch. Zwei Yards fehlten noch, welche dann mit einem Laufspielzug geholt wurden. Weiter voran ging es zum nächsten neuen ersten Versuch an der 47-Yard-Linie der Crusaders. Fast wäre nun ein Passversuch abgefangen worden. Die Rebels blieben aber in Ballbesitz und konnten so wieder einen neuen ersten Versuch an der 29-Yard-Linie erreichen. Der Pass in die Endzone folgte - Touchdown. Der Extrapunktversuch wurde nun mustergültig abgewehrt und Marco Paulisch (seit der Halbzeitpause mit #71) nahm den Ball auf und lief abgeschirmt von David Schulze (#94) und Vladimir Kislicyn (#33) in die gegnerische Endzone. Das wären zwei Punkte für die Crusaders gewesen, doch eine Strafe gegen die Crusaders machte dies zunichte. Aus halbierter Distanz klappte dann der Extrapunkt der Rebels und diese übernahmen mit 13:17 wieder die Führung, es hätte aber auch 15:16 stehen können. Doch dem war nicht so und nach einem weiteren Return von Vladimir Kislicyn (#33) bis zur 38-Yard-Linie war nun die Chemnitzer Offense wieder an der Reihe. Gleich beim ersten Lauf über Stefan Kahl (#21) bescherte eine 15-Yard-Strafe gegen die Rebels den Crusaders einen neuen ersten Versuch an der gegnerischen 41-Yard-Linie. Gregor Richter (#83) lief weitere sechs Yards heraus. Jan Doant (#19) wurde im nächsten Spielzug zwar früh gestoppt, aber die Berliner leisteten sich eine weitere 15-Yard-Strafe wegen unsportlichen Verhaltens und so hatten die Crusaders wieder einen neuen ersten Versuch an der 21-Yard-Linie. Neun Yards gingen auf das Konto von Jan Doant (#19), Alexander Gruhle (#24) holte den neuen ersten Versuch an der 9-Yard-Linie heraus. Zunächst ging es zwei Yards zurück, dann warf Jan Doant (#19) einen Pass in Richtung Endzone und eine Interception der Rebels folgte. Eine weitere Chance war vergeben und das Momentum neigte sich bedrohlich auf die Berliner Seite. An der eigenen 20-Yard-Linie kamen diese nun wieder mit der Offense auf das Feld. Das Feld wurde schnell überbrückt. Nach einer Zwischenstation an der 40-Yard-Linie folgte wenig später auch schon der weite Pass Richtung Endzone. Der war auch noch erfolgreich - Touchdown. Auch der Extrapunkt war gut und die Rebels bauten ihre Führung auf 13:24 aus. Nach dem Kickoff der Rebels starteten die Crusaders ihre Angriffsserie nun von der eigenen 12-Yard-Linie. Stefan Kahl (#21) erzielt dann schnell einen neuen ersten Versuch an der 36-Yard-Linie.

Zum letzten Male wurden die Seiten gewechselt und nun benötigten die Crusaders bereits zwei Touchdowns, um das Spiel noch drehen zu können. Noch war genügend Zeit auf der Uhr. Ein Pass auf Wide Receiver Felix Bernard (#80) brachte acht Yards und Jan Doant (#19) lief einen neuen ersten Versuch an der gegnerischen 48-Yard-Linie heraus. Zunächst ging es dann wieder vier Yards zurück, bevor ein Pass auf Felix Bernard (#80) wieder zehn Yards Raumgewinn brachte. Auch im nächsten Spielzug war Felix Bernard (#80) der Ballempfänger, was zu einem neuen ersten Versuch an der 33-Yard-Linie reichte. Nach drei Spielzügen ohne Raumgewinn warf dann Jan Doant (#19) einen weiten Pass auf Nick Henschel (#81) der dem Ball touchdownwürdig an der 4-Yard-Linie fing. Dann ging es erstmal wieder fünf Yards zurück, als die Berliner Defense den Laufversuch von Jan Doant (#19) im Keime erstickte. Dafür erzielte Stefan Kahl (#21) dann wieder sieben Yards Raumgewinn. Zwei Yards waren noch übrig bis zur Endzone. Stefan Kahl (#21) bekam den Ball und auf dem Weg in die Endzone war plötzlich der Ball frei und die Rebels sicherten sich den Ball und kamen damit sogar noch bis zur 21-Yard-Linie. Die große Chance, dass Ruder noch herum zu reißen, war vergeben, denn die Berliner mussten nun eigentlich nur noch den Vorsprung verwalten. Ein neuer erster Versuch an der 49-Yard-Linie der Crusaders war schnell erreicht. Doch dann verloren die Rebels nach einem Passversuch den Ball, der wiederum von der Defense der Crusaders gesichert werden konnte. An der 34-Yard-Linie bekamso die Chemnitzer Offense noch einmal eine Chance auf Ergebniskosmetik. Zunächst begannen die Crusaders bei einem Lauf von Jan Doant (#19) jedoch mit einer 10-Yard-Strafe. Elf Yards lief dann Jan Doant (#11) heraus, bevor dann ein Pass auf Stefan Kahl (#21) den neuen ersten Versuch an der gegnerischen 49-Yard-Linie einbrachte. Gleich den nächsten neuen ersten Versuch gab es mit einem Pass auf Felix Bernard (#80) an der 37-Yard-Linie. Nun folgten weite Pässe in Richtung Endzone, keiner jedoch konnte gefangen werden. Auch ein ausgespielter vierter Versuch führte nicht zum Erfolg und so wechselte das Angriffsrecht noch einmal zu den Rebels. Die versuchten noch einmal zu marschieren und kamen so noch einmal zu einem neuen ersten Versuch an der 48-Yard-Linie der Crusaders. Dann lief jedoch die Spieluhr aus.

Wieder einmal blieben die Crusaders in der zweiten Spielhälfte ohne Punkte, was bei dem knappen Vorsprung zur Pause gegen einen Gegner wie die Berlin Rebels II am Ende dann eben nicht reichte. Chancen waren zur Genüge vorhanden, wurden aber dann nicht genutzt bzw. von den Rebels vereitelt. In einem Spiel auf hohem Oberliga-Niveau leisteten sich die Crusaders damit eine letztendlich unnötige Niederlage, womit nun sowohl die Serie von drei Siegen in Folge als auch die Heimserie gerissen sind. Glückwünsche gehen an die Berliner, welche mit diesem Sieg nun bereits den Meistertitel der Oberliga Ost in der Tasche haben. Zwar wären die Crusaders theoretisch noch das einzige Team, was zu den Rebels aufschließen könnte, doch müssten dafür die Rebels alle verbleibenden Spiele verlieren, während die Crusaders alle Spiele nach der Sommerpause gewinnen müssten. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis liegt allerdings bei exakt null. Zudem lägen die Berliner dann aufgrund der zwei Siege gegen die Crusaders in jedem Falle noch vorn. Somit gehen die Crusaders nun erstmal in die kurze Sommerpause. Danach werden noch einmal alle Kräfte benötigt, um einerseits den derzeitigen dritten Platz zu festigen und andererseits die zweitplatzierten Jenaer Hanfrieds noch abfangen zu können - vielleicht ja im Saisonfinale beider Teams in Chemnitz?


Scoring
0:3 26-Yard-Field-Goal #5 Ben Hermann
6:3 3-Yard-Lauf #19 Jan Doant (PAT nicht gut)
6:10 39-Yard-Pass #5 Ben Hermann auf #3 Devin Müller (PAT gut, #5 Ben Hermann)
13:10 9-Yard-Lauf #19 Jan Doant (PAT gut, #20 Turan Seelig)
13:17 29-Yard-Pass #5 Ben Hermann auf #3 Devin Müller (PAT gut, #5 Ben Hermann)
13:24 32-Yard-Pass #5 Ben Hermann auf #82 Pablo Hain (PAT gut, #5 Ben Hermann)


Weitere Bilder zum Spiel sind in der Galerie zu finden.

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