Chemnitz Crusaders

CRUSADERS SCHLAGEN RAZORBACKS
Januar 2016

In einem zunächst ziemlich durchwachsenen Spiel setzten sich die Chemnitzer Crusaders nach einer sehr guten Team-Leistung in der zweiten Spielhälfte am heutigen Sonntag mit 21:10 (7:0/0:10/7:0/7:0) gegen die Erkner Razorbacks durch. Mit dem Sieg erreichten die Chemnitz Crusaders einen Spieltag vor Saisonende ihr Saisonziel einer 'winning season'. Viel hatten sich die Chemnitz Crusaders für das Spiel vorgenommen. Nach dem ersten Abtasten beider Teams fing schließlich Cornerback Martin Deckert (#1) einen Pass des Erkneraner Quarterbacks ab und brachte so sein Team in Ballbesitz, allerdings an der eigenen 1-Yard-Linie. Die Offense um Quarterback Jan Doant(#19) konnte sich jedoch gut lösen und marschierte über das Feld. Am Ende war es dann Runningback Gregor Richter (#83), der den Ball in die Endzone zum Touchdown trug. Turan Seelig (#20) erzielte den Extrapunkt zur 7:0 Führung. Nun waren die Erkner Razorbacks an der Reihe und kamen ebenfalls gut über das Feld. Von der Endzone konnten sie jedoch fern gehalten werden. Mit einem 24-Yard-Field-Goal verkürzten sie aber auf 7:3. In der Folge machten es sich die Chemnitz Crusaders das Leben selbst schwer und versäumten es, weitere Punkte nach zulegen. Selbst zwei Interceptions durch Manuel Kreische (#40) binnen weniger Minuten konnten nicht genutzt werden. So schafften es zum Ende des zweiten Viertels dann doch die Erkner Razorbacks, den Ball in die Endzone zum Touchdown zu bringen und so zur Halbzeit mit 7:10 in Führung zu gehen.

Entsprechend klar waren die Worte der Coaches in der Halbzeitpause. Die Chemnitz Crusaders waren nun gefordert. Die erste Angriffsserie war noch nicht erfolgreich, allerdings konnte der Ball sehr schnell nach einem Fumble der Erkner Razorbacks zurück erobert werden. Zwei Läufe durch Quarterback Jan Doant (#19) genügten nun, um mit einem Touchdown wieder die Führung zu übernehmen. Robert Koschorrek (#46) erzielte den Extrapunkt zum 14:10. Dem wollte die Chemnitzer Defense nicht nachstehen und zwang die Erkner Razorbacks nach drei Spielzügen zum Punt. Nun wurden die Gäste aus Erkner förmlich überrannt. Laufspielzug auf Laufspielzug der Chemnitzer Offense folgte. Die Seiten wurden noch einmal gewechselt. Dann war es wiederum Quarterback Jan Doant (#19), der mit seinem zweiten Touchdown erfolgreich war. Den Extrapunkt zum 21:10 erzielte wieder Robert Koschorrek (#46). Kurz danach waren die Chemnitz Crusaders wieder in Ballbesitz, denn Manuel Kreische (#40) hatte mit seiner dritten Interception wieder zugeschlagen. Allerdings konnten die Chemnitz Crusaders kein Kapital daraus schlagen, denn auch den Erkner Razorbacks gelang dieses Kunststück. Das Angriffsrecht wechselte noch mehrfach, Punkte erzielte jedoch kein Team mehr. Mit diesem Sieg haben die Chemnitz Crusaders ihr Saisonziel erreicht und können am kommenden Sonntag befreit ihr letztes Saisonspiel gegen die punktgleichen Jenaer Hanfrieds bestreiten. Dann kommt es zu einem echten Finale um Platz 2 in der Oberliga Ost, denn auch die Jenaer gewannen ihr heutiges Spiel gegen Wernigerode.

 

Spielbericht - Chemnitz Crusaders vs. Erkner Razorbacks (20.09.2015)

Nun war die zeit gekommen, um die Jagdsaison für Wildschweine in Chemnitz wieder zu beginnen. In den vergangenen Jahren waren die Spiele gegen die Erkner Razorbacks von Licht und Schatten geprägt. In der Regel war die Bilanz ausgeglichen - ein Spiel gewannen die Razorbacks, ein Spiel die Crusaders. Das letzte Heimspiel der Crusaders im Jahre 2013 zum Saisonabschluss ging sogar verloren, während man Wochen zuvor in Erkner gewonnen hatte. Im Jahr gab es nur ein Duell zwischen beiden Teams - zum Saisonauftakt in Erkner verloren die Crusaders knapp und vor allen Dingen unnötig. Doch in diesem Jahr war die Situation etwas anders. Während für die Crusaders noch das Erreichen des Saisonziels einer 'winning season' sowie des zweiten Tabellenplatzes in der Oberliga Ost auf dem Plan stand, kamen die Erkner Razorbacks als Tabellenletzter und bereits fest stehende Absteiger nach Chemnitz. Kein Spiel konnten die Razorbacks bisher gewinnen und auch im Hinspiel in Erkner holten die Crusaders nach anfänglichen Schwierigkeiten letzten Endes mit einem 37:14 einen klaren Sieg. Zu verschenken hatten die Razorbacks jedoch nichts.

Turan Seelig (#20) eröffnete mit seinem Kickoff das Spiel, der Return führte die Razorbacks bis an die 37-Yard-Linie. Relativ schnell engte nun die Chemnitzer Defense den Aktionsradius der Razorbacks ein und zwang diese ohne nennenswerten Raumgewinn zum Punt. Bim Return durch Vladimir Kislicyn (#33) gab es ein paar kleinere Probleme, so dass die Crusaders nun an der eigenen 12-Yard-Linie das Angriffsrecht bekamen. Zunächst versuchten die Crusaders es mit Passspiel, doch keiner der Passversuche von Quarterback Jan Doant (#19) fand einen Abnehmer. Somit waren auch die Crusaders zum Punt gezwungen, was die Razorbacks an deren 43-Yard-Linie wieder in Ballbesitz brachte. Mit einem Passspielzug erzielten die Razorbacks nun einigen Raumgewinn und einen neuen ersten Versuch an der 20-Yard-Linie. Beinahe wäre nun der Ball verloren gegangen, aber das Fumble konnte mit leichtem Raumverlust noch selbst gesichert werden. Ein Pass Richtung Endzone folgte und hier stand Cornerback Martin Deckert (#1) genau richtig für die Interception. Allerdings war nun die Ausgangsposition für die Offense um Quarterback Jan Doant (#19) nicht gerade ideal - nur ein Yard vor der eigenen Endzone. Aber Jan Doant (#19) hatte den passenden Spielzug parat und lief selbst gleich bis zur 45-Yard-Linie. Dann war Runningback Stefan Kahl (#21) an der Reihe und lief zunächst vier Yards und dann einen neuen ersten Versuch an der gegnerischen 39-Yard-Linie heraus. Ein eingestreuter Passspielzug blieb unvollständig, so dass nun Runningback Gregor Richter (#83) den Ball bekam und sich in bekannter Manier bis zur 15-Yard-Linie durch kämpfen konnte. Die nächsten acht Yards gingen wieder auf das Konto von Jan Doant (#19), während der Lauf von Stefan Kahl (#21) keinen Raumgewinn brachte. Somit war es dann Gregor Richter (#83), der den Ball in die Endzone zum Touchdown trug. Turan Seelig (#20) steuerte den Extrapunkt zum 7:0 für die Crusaders bei. Nach einem Touchback waren nun die Razorbacks am Zug und konnten hier vor allen Dingen mit Passspiel sich gut in Szene setzen. Neue erste Versuche an der eigenen 37-Yard-Linie und an der 47-Yard-Linie der Crusaders waren die Folge. Das Laufspiel wurde hingegen von der Chemnitzer Defense früh gestoppt. So war es dann letzten Endes eine Strafe gegen die Crusaders, die bei einem Passspielzug der Razorbacks nun zu einem neuen ersten Versuch an der 36-Yard-Linie führte.

Die Seiten wurden gewechselt und weiter ging es mit Passspielzügen und unter Zuhilfenahme einer 5-Yard-Strafe gegen die Crusaders wieder zu einem neuen ersten Versuch an der 11-Yard-Linie. Die Razorbacks verlegten sich nun wieder auf das Laufspiel, was aber nur vier Yards Raumgewinn brachte. Mit ein wenig mehr Risiko wäre hier per Pass ein Touchdown drin gewesen. So kam es nur zu einem 24-Yard-Field-Goal-Versuch, der erfolgreich abgeschlossen wurde. Daher verkürzten die Razorbacks nun nur auf 7:3. Der folgende Return war wieder die Angelegenheut von Vladimir Kislicyn (#33), der den Ball bis zu 38-Yard-Linie tragen konnte. Der erste Lauf über Runningback Alexander Gruhle (#24) wurde früh mit zwei Yards Raumverlust gestoppt. Dann brachte Quarterback Jan Doant (#19) brachte nun auch den ersten erfolgreichen Pass an - für elf Yards an Wide Receiver Vincent Kahle (#84). Dann ging es aber wieder vier Yards zurück, als Jan Doant (#19) früh gestoppt wurde. Die Crusaders stellten nun die Punt-Formation auf das Feld, allerdings behielt Punter Martin Deckert (#1) den Ball und lief genügend Yards zu einem neuen ersten Versuch heraus, wäre da nicht auch eine Flagge gewesen. Zehn Yards Raumverlust für die Crusaders und nun ein regulärer Punt waren die Folge, was die Razorbacks an der 31-Yard-Linie in Ballbesitz brachte. Aber auch die Razorbacks handelten sich nun eine 10-Yard-Strafe ein. Es kam noch schlimmer, denn nun stand Manuel Kreische (#40) an der richtigen Stelle, um den Ball abzufangen und einige Yards heraus zu laufen. Doch es gab auch wieder eine Strafe gegen die Crusaders, allerdings erst nach der Interception, so dass der Ball in Chemnitzer Hand blieb und nur der Beginn der Angriffsserie auf die 40-Yard-Linie gelegt wurde. Je ein Yard Raumgewinn gab es nun für Alexander Gruhle (#24) und Gregor Richter (#83). Ein noch selbst gesichertes Fumble brachte hingegen wieder Raumverlust. Auch der vierte Versuch wurde nun ausgespielt, der Passversuch war unvollständig und eine Strafe gegen die Crusaders wurde von den Razorbacks natürlich abgelehnt, so dass diese an der 43-Yard-Linie nun wieder in Ballbesitz waren. Das Intermezzo war aber sofort wieder beendet, denn zum zweiten Male binnen weniger Minuten war Manuel Kreische (#40) mit der Interception zur Stelle, was den Crusaders das Angriffsrecht an der eigenen 40-Yard-Linie brachte. Aber so richtig funktionierte die Offense momentan nicht. Unvollständige Pässe und sieben Yards Raumverlust beim Lauf sprachen Bände. Somit musste Martin Deckert (#1) punten, was die Razorbacks an deren 43-Yard-Linie wieder in Ballbesitz brachte. Kurze Pässe waren nun das Erfolgsrezept der Razorbacks, um zu einem neuen ersten Versuch an der 40-Yard-Linie zu kommen. Ein weiter Pass brachte dann die Razorbacks an die 7-Yard-Linie. Nun lief die Spieluhr bereits munter dem Ende der Halbzeit entgegen und die Razorbacks mussten sich beeilen. Dabei half nun ein Timeout auf Seiten der Crusaders mit, denn so hatten die Razorbacks die nötige Ruhe und konnten so den Touchdown heraus laufen. Der Extrapunkt war gut und die Razorbacks gingen mit 7:10 in Führung. Noch einmal konnte Vladimir Kislicyn (#33) den Ball beim Return bis zur 37-Yard-Linie zurück tragen. Die letzte Aktion war der Pause war dann ein 2-Yard-Lauf durch Gregor Richter (#83).

Nach ein paar klaren und deutlichen Worten der Coaches in der Halbzeitpause startete das dritte Viertel mit dem Kickoff durch die Razorbacks und einem Touchback. Gregor Richter (#83) lief sogleich einen neuen ersten Versuch an der 38-Yard-Linie heraus. Im nächsten Spielzug legte er noch sechs Yards nach. Wieder ein erfolgreicher Pass auf Vincent Kahöe (#84) brachte den nächsten neuen ersten Versuch an der 49-Yard-Linie. Ein unvollständiger Pass sowie eine Strafe gegen die Crusaders bei einem Lauf von Jan Doant (#19) ließen die Crusaders nicht vom Fleck kommen. So musste letzten Endes Martin Deckert (#1) wieder punten. Gestartet an der 42-Yard-Linie kassierten die Razorbacks nun zunächst eine 15-Yard-Strafe. Sieben Yards ging es bei einem Laufspiel wieder voran. Dann ging der Ball mit einem Fumble verloren und die Crusaders sicherten sich den Ball an der gegnerischen 29-Yard-Linie. Nun wurde kurzer Prozess gemacht. Zwei Läufe durch Quarterback Jan Doant (#19) und der Touchdown war erzielt. Den Extrapunkt erzielt nun Robert Koschorrek (#46), da sich Turan Seelig (#20) gegen Ende des zweiten Viertels verletzt hatte und nicht mehr weiter spielen konnte. Die Crusaders übernahmen nun mit 14:10 wieder die Führung. Nach dem ebenso durch Robert Koschorrek (#46) durchgeführten Kickoff starteten die Razorbacks an der 29-Yard-Linie ihre Angriffsserie. Hier gab es aber nicht viel zu holen und so kam alsbald der Punt. An der eigenen 12-Yard-Linie kam die Chemnitzer Offense wieder auf das Feld und man merkte, dass nun der Knoten geplatzt war. Ein erster Versuch folgte dem Nächsten - zunächst zweimal durch Gregor Richter (#83) an der 23-Yard-Linie und der 42-Yard-Linie sowie danach durch Stefan Kahl (#21) an der gegnerischen 31-Yard-Linie. Dann ging es erstmal zehn Yards aufgrund einer Strafe wieder zurück. Jan Doant (#19) mit zwei Läufen und wiederum Stefan Kahl (#21) sorgten jedoch wieder für einen neuen ersten Versuch an der 16-Yard-Linie.

Das letzte Viertel begann und sah weiterhin schönes Laufspiel der Chemnitzer Offense. Jan Doant (#19) arbeitete sich nun bis zur 4-Yard-Linie vor. Im nächsten Spielzug vollendete er dann auch gleich selbst zum Touchdown. Zusammen mit dem Extrapunkt von Robert Koschorrek (#46) bauten die Crusaders damit ihre Führung auf 21:10 aus. Der Return führte die Razorbacks bis an die 30-Yard-Linie, ein Yard sprang danach bei einem Laufspielzug heraus. Dann war es wieder Zeit für eine Interception. Zum dritten Mal in diesem Spiel war Manuel Kreische (#40) zur Stelle. Allerdings gab es nach der Interception wieder eine 10-Yard-Strafe gegen die Crusaders, so dass der Beginn der Angriffsserie der Crusaders an die 26-Yard-Linie gelegt wurde. Noch so eine Angriffsserie wie zuvor wollten nun die Razorbacks aber nun nicht zulassen und stemmten sich vehement gegen das Laufspiel, so dass hier bei den Läufen von Stefan Kahl (#21) eher Raumverlust entstand. Schließlich gelang nun auch den Razorbacks eine Interception nach einem weiten Pass von Quarterback Jan Doant (#19), so dass an der 9-Yard-Linie der Razorbacks das Angriffsrecht wechselte. Auch hier dominierte wieder die Defense, was sich besonders beim Quarterback-Sack durch Linebacker Marcus Neuber (#47) zeigte. So folgte dann der Punt und damit einhergehend der Return durch Vladimir Kislicyn (#33) bis zur 29-Yard-Linie. Zunächst ging es drei Yards beim Lauf durch Alexander Gruhle (#24) zurück, voran ging es wieder mit sechs Yards durch Stefan Kahl (#21) und einem Yard durch Gregor Richter (#83). Der vierte Versuch wurde ausgespielt, brachte aber keinen Erfolg, so dass nun die Razorbacks wieder in Ballbesitz waren. Für die Razorbacks gab es nun auch nicht mehr viel zu holen und so trennten sie sich wieder mit einem Punt vom Angriffsrecht. Der Return war wieder Sache von Vladimir Kislicyn (#33) und führte bis zur 28-Yard-Linie. Acht Yards lief Gregor Richter (#83) nun heraus und Stefan Kahl (#21) noch einmal einen neuen ersten Versuch an der 40-Yard-Linie. Nochmal vier Yards gab es dann für Stefan Kahl (#21) sowie fünf Yards für Gregor Richter (#83), dann war das Spiel vorbei.

Mit dem Sieg gegen die Razorbacks hatten die Crusaders nun ihr Saisonziel erreicht. Dennoch war es ein hartes Stück Arbeit gewesen, denn die Gäste aus Erkner wehrten sich nach Kräften. Zwar gelang es den Crusaders mehrfach mit Interceptions den Ball zu erobern, allerdings konnten die Crusaders daraus kein Kapital schlagen. Es war also durchaus Potential für mehr Punkte vorhanden. Im Saisonfinale gegen Jena können solche nicht genutzten Chancen durchaus fatal sein.


Scoring
7:0 7-Yard-Lauf #83 Gregor Richter (PAT gut, #20 Turan Seelig)
7:3 24-Yard-Field-Goal #85
7:10 7-Yard-Lauf #3 (PAT gut, #85)
14:10 23-Yard-Lauf #19 Jan Doant (PAT gut, #46 Robert Koschorrek)
21:10 4-Yard-Lauf #19 Jan Doant (PAT gut, #46 Robert Koschorrek)

Weitere Bilder zum Spiel sind in der Galerie zu finden.

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