Chemnitz Crusaders

ES SOLLTE EINFACH NICHT SEIN
September 2016

Im Duell mit den Berlin Thunderbirds zogen die Chemnitz Crusaders am heutigen Sonntag mit 20:22 (7:6/13:0/0:8/0:8) knapp den Kürzeren. Insbesondere in der ersten Halbzeit waren die Crusaders im Vergleich zu voran gegangenen Spielen kaum wieder zu erkennen. Eine geschlossenes und stark kämpfendes Team ließ hier die letzten Spiele hinter sich und nahm den Kampf gegen den Abstieg an. Zwar konnten die Berliner schnell den Ball erobern und auch auch mit 0:6 in Führung gehen, doch dann schlugen die Crusaders zurück. Über 41 Yards lief Runningback Gregor Richter (#83) zum Touchdown. Der von Robert Koschorrek (#46) erzielte Extrapunkt holte die Führung mit 7:6 auf die Chemnitzer Seite. Gelungene Aktionen gab es auch auf Seiten der Defense mit abgewehrten Pässen, einem eroberten Fumble und eine Interception durch Matti Gruhle (#44). So war es dann auch bald wieder soweit und Gregor Richter (#83) lief zu seinem zweiten Touchdown und zur 13:6-Führung. Damit nicht genug. Bereits in der nächsten Angriffsserie punkteten die Crusaders erneut. Diesmal fand Quarterback Jan Doant (#19) den Weg selbst in die Endzone und auch Robert Koschorrek (#46) war mit dem Extrapunkt zum 20:6 erfolgreich. Dabei blieb es bis zur Halbzeitpause, da die Crusaders mehrere Chancen ausließen, wovon schon allein zwei Interceptions der Gäste aus Berlin zeugen.

Das sollte sich am Ende noch rächen, denn in der zweiten Spielhälfte kamen die Thunderbirds weitaus besser ins Spiel, besonders nachdem eine weitere Interception Ballbesitz und wenig später den Touchdown zum 20:14 gebracht hatte. Die Crusaders fanden keine Antwort und die Berliner witterten Morgenluft. Schon war es gesehen und mit einem weiteren Touchdown lagen die Crusaders auf einmal 20:22 zurück. Doch noch war nichts verloren. Die Angriffsserie begann nach einem riesigen Return durch Vladimir Kislicyn (#33) bis zur Mitte des Felds. Trotz zweier Strafen gelangte die Chemnitzer Offense nun noch einmal bis 12 Yards vor die Endzone. Nun entschied man sich für den Field-Goal-Versuch, der die fehlenden drei Punkte zur erneuten Führung bringen sollte. Doch ein Berliner Verteidiger brachte noch die Finger an den Ball, so dass der Versuch fehl schlug. Wenig später war das Spiel vorbei. Die erste Chance auf einen Sieg im Kampf gegen den Abstieg war damit vergeben. Aber die Art und Weise des Auftritts der Crusaders war auch ein Signal an die Liga, dass man in Chemnitz noch lange nicht aufgegeben hat und bis zum letzten Spielzug kämpfen wird. Bereits am kommenden Sonntag ist dazu wieder Gelegenheit, wenn die Spandau Bulldogs zu Gast in Chemnitz sind.

Das ebenfalls geplante A-Jugend-Spiel zwischen den Chemnitz Varlets und den Berlin Thunderbirds U19 konnte nicht ausgetragen werden, da die Gäste am frühen Sonntagmorgen aufgrund nicht ausreichender Spielerzahl abgesagt hatten.

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