Chemnitz Crusaders

FROHE WEIHNACHTEN
Dezember 2021

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Und das dieses auch das Jahr 2021 nun sein Ende findet, werden wohl die wenigsten Menschen bedauern. Wie 2020 war auch 2021 anders. Aus diesem Grunde ist auch diese alljährliche weihnachtliche Botschaft ein weiteres mal anders als vielleicht üblich.

Nach dem schon seltsamen Jahr 2020 setzte das Jahr 2021 genau da an wo das alte Jahr aufgehört hatte - mit einer Auszeit in Sachen Corona. Kein Start ins war möglich gewesen Wintertraining, kein Tryout, einfach nichts. Das Jahr begann im Shutdown-Modus. Eine Corona-Verordnung jagte die Nächste und an einen Trainingsbetrieb war nicht zu denken. Außer natürlich man zählte irgendwie zum professionellen Bereich, wie Teams der GFL. In dieser Zeit erblickte zudem eine neue professionell angehauchte europäische Liga das Licht der Welt. Damit war ein neuer Konkurrent bzgl. der Verpflichtung der besten nationalen und internationalen Spieler und Coaches vorhanden, was nicht jedem der Alteingesessenen schmeckte. Wie sich die neue europäische Welt neben der allseits bekannten lokalen Vereinswelt entwickeln wird, das kann nur die Zukunft zeigt. Ein Miteinander ist erfahrungsgemäß immer besser als ein Gegeneinander - und so freute man sich in Chemnitz auch, dass zwei Spieler den Weg nach Leipzig in das dort gegründete Team fanden.

Für die Chemnitzer Footballer dauerte die Wartezeit bis Ende Mai. Erst dann wurde wieder ein gemeinsames Training möglich. Würde das für einen Spielbetrieb im Herbst ausreichen? Die Wochen vergingen. Im Juli war es dann soweit, die Planungen im Mitteldeutschen Spielverbund (MdSpV) waren abgeschlossen. Es durfte ein Spielbetrieb im Herbst stattfinden. Im Herrenbereich sollte in den regulär zusammen gesetzten Ligen gespielt werden, allerdings nur eine verkürzte Saison - jedes Team sollte je ein Spiel gegen jedes andere Team austragen. Am Ende verkürzte sich die Saison noch mehr, da die Vogtland Rebels zurück zogen, was zu Lasten eines der beiden Heimspiele in Chemnitz ging. Den ausgetragenen Spielen merkte man schließlich deutlich an, dass hier allen Teams das fehlende Wintertraining zu schaffen machte. Ob die Entscheidung für einen Spielbetrieb im Nachhinein betrachtet richtig war? Vielleicht ja, vielleicht nein. Denn das Corona-Virus war ja nicht weg, sondern war immer noch da. Wer musste wann geimpft oder getestet sein? Wo waren wie viel Zuschauer unter welchen Bedingungen erlaubt? Jede Stadt entschied anders. Und das dies wiederum nur ein Vorspiel für den Spätherbst war, haben wir alle erlebt ...

Aus sportlicher Sicht gestaltete sich der Spielbetrieb für die Crusaders durchaus erfolgreich, zumindest wenn man ausscließlich das Endergebnis betrachtet. Denn am Ende liefen Leipzig Hawks, Chemnitz Crusaders und Wernigerode Mountain Tigers mit je zwei Siegen und einer Niederlage im Ziel ein. Der direkte Vergleich der drei Teams untereinander brachte schließlich den Leipzigern den ersten Platz vor den Crusaders. Bei den Jugend-Teams sah die Sache aber anders aus. Für die Flag Knights kam mit drei Turnieren ein Spielbetrieb zustande. Zwei Siege gelangen, in den restlichen Spielen sammelten die Jungs und Mädchen hauptsächlich Erfahrung. Au0en vor von jeglichem Spielbetrieb blieben jedoch Varlets und Claymores. Die Varlets wollten zumindest zwei Freundschaftsspiele austragen - je ein Spiel gegen die Leipziger Teams. Bei den Hawks gab es ein erkämpftes Unentschieden, das Spiel gegen die Lions wurde mangels der notwendigen Anzahl an Spielern bei den Leipzigern abgesagt. Der B-Jugendbereich hatte von Anfang an wenig rosig ausgesehen. Neben deden Claymores waren nur die Leipzig Hawks übrig geblieben, da sich die Dresden Monarchs in den 11er-Tackle-Bereich nach Berlin/Brandenburg abgesetzt hatten. Oder wollten sie lieber gegen Berliner Teams verlieren als noch einmal gegen Chemnitz? Man wird es wohl nie erfahren. Ein Spielbetrieb entstand so natürlich nicht. So trafen sich die beiden verbliebenen Teams zumindest zu einem Scrimmage in Leipzig.

Nahezu ohne große Verzögerung sollte der Übergang ins Wintertraining erfolgen. Doch das Corona-Virus kam wieder mit aller Macht zurück. Lediglich für Claymores und Flag Knights blieb ein Trainingsbetrieb unter Einhaltung entsprechender Regularien möglich. Für die Varlets und Crusaders blieb die bittere Pille übrig - kein geordnetes Wintertraining. Die Inzidenzen schossen in die Höhe und ein Ende ist nicht abzusehen. Wo das Ganze noch enden wird, dass weiß niemand. Wie und wann es nächstes Jahr überhaupt mit einem Trainingsbetrieb los gehen kann - wir wissen es aktuell nicht. Somit lässt sich auch nicht sagen, wie im nächsten Jahr ein Ligabetrieb aussehen kann. Das wird die Zeit zeigen.

Nun steht das Weihnachtsfest vor der Tür und Weihnachten ist ja bekanntlich die Zeit der Besinnung, die man für gewöhnlich im Kreise der Familie verbringt. Das ist allerdings aktuell auch nicht so einfach. Daran sollten wir alle denken, damit uns trotz allem der Sinn von Weihnachten nicht abhanden kommt. Egal was draußen in der Welt noch passiert, was uns das Jahr 2021 persönlich gebracht hat, wie das vergangene Jahr für Crusaders, Varlets, Claymores und Flag Knights gelaufen ist und was das neue Jahr 2022 für uns bereit hält.

Zeit zu schweigen, zu lauschen, in sich zu gehen.
Nur wer die Ruhe beherrscht kann die Wunder noch sehen,
die der Geist der Weihnacht den Menschen schenkt.
Auch wenn so mancher anders denkt.

Autor: unbekannt

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Fans, Unterstützern, Sponsoren und natürlich allen fleißigen Helfern im Staff vor und hinter den Kulissen!

Crusaders, Varlets, Claymores und Flag Knights wünschen allen Besuchern dieser Seite ein besinnliches und friedvolles, aber auch frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2022. Bleibt vor allen Dingen gesund und helft mit, denn nur gemeinsam können wir die aktuelle Pandemie-Situation überwinden.

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