LEHRREICHER AUSFLUG NACH HESSEN April 2026
Für die Chemnitz Crusaders stand am gestrigen Samstag im hessischen Fulda der letzte Schritt der Vorbereitung auf die Saison 2026 auf dem Programm. Bei den Fulda Saints sollte der letzte Feinschliff und Einstimmung erfolgen. Das dies keine einfache Aufgabe gegen den Vorjahresdritten der Regionalliga Mitte werden würde, war von Beginn an klar. Am Ende des über drei Stunden dauernden Spiels stand ein klares 73:30 (20:7/23:3/22:7/8:13) zugunsten der Gastgeber. Dies mag sehr deutlich klingen. Wenn man dabei aber bedenkt, dass nahezu die Hälfte der Punkte auf Fuldaer Seite auf das Konto der Kombination zweier Imports (Quarterback + Wide Receiver) ging, dann schaut die Sache schon ein wenig anders aus. Fulda begann wie die Feuerwehr und legte in der Offense ein enormes Tempo vor. Zwei Touchdowns zur 14:0-Führung waren die Folge. Die Chemnitzer Offense schlug zurück. Quarterback Gerrit Höppner (#7) fand mit einem weiten Pass seinen Wide Receiver Max Urbanski (#9) zum Touchdown - neuer Spielstand 14:7 (Extrapunkt Steven Arnold (#28)). Dem wollte die Defense nicht nachstehen und erzwang das erste Turnover, als Linebacker Maximilian Zweer (#59) ein Fumble des Fuldaer Ballträgers sichern konnte. Trotz guter Aktionen sprangen am Ende keine Punkte heraus. Fulda antwortete mit einem weiten Pass zum Touchdown zum 20:7. Die Seiten wurden gewechselt und die Gastgeber schraubten nun den Spielstand immer weiter nach oben bis auf 43:7. Mit auslaufender Spielzeit klopfte die Chemnitzer Offense noch einmal an die Tür zur Endzone. Am Ende reichte es für ein Field Goal durch Steven Arnold (#28) zum 43:10.

Nach der Halbzeitpause galt es nun, ungeachtet des Spielstands an den eigenen Vorhaben zu arbeiten. Mit Erfolg - die Offense nahm Fahrt auf und fand die Lücken in der Fuldaer Defense. Der Lohn war ein Touchdown durch Runningback Florian Fritzsche (#21) zum 43:17 (zzgl. Extrapunkt. Die Gastgeber zeigten sich wenig geschockt und erhöhten im Gegenzug auf 51:17 und wenig später mit einem weiteren Touchdown auf 59:17. Leider musste die Chemnitzer Offense nun den Ball ihrerseits mit einer Interception der Fuldaer Defense wieder abgeben, was das Tor für den Touchdown zum 65:17 öffnete. Wieder war die Chemnitzer Offense an der Reihe und musste eigentlich sich schon wieder per Punt vom Angriffsrecht trennen. Doch eine Strafe gegen die Gastgeber führte stattdessen zum Verbleib des Angriffsrechts. Die Chance war da und wurde im gerade angebrochenen letzten Viertel auch genutzt, als Marvin Kreische (#55) den Weg in die Endzone fand - neuer Spielstand 65:23. Die Defense wehrte nun nahezu alle Versuche der Gastgeber ab, bis schließlich Pascal Träger (#88) die Interception gelang. Nur zwei Spielzüge benötigte Florian Fritzsche (#21) in der Folge zu seinem zweiten Touchdown. Die Chemnitz Crusaders verkürzten auf 65:30 (Extrapunkt Dominique Ittner (#30)). Beinahe wäre dann eine weitere Interception durch die Defense zu verzeichnen gewesen. Cornerback Erik Ellßel (#11) hatte den Ball bereits abgefangen, jedoch handelte es sich um ein sogenanntes Free Play aufgrund einer Offside-Strafe gegen die Chemnitzer Defense. Noch einmal punkteten die Gastgeber mit einem Touchdown zum 73:30. Nach dem fälligen Kickoff kniete die Chemnitzer Offense ab und das Spiel wurde nach mehr als drei Stunden beendet.

Sicher hatten sich die Chemnitz Crusaders dieses Vorbereitungsspiel etwas anders vorgestellt. Dafür können aber auch einige Lehren und Schlüsse aus dem Spiel gezogen werden. Wie sich das im Ligaalltag darstellen wird, werden wir ab dem kommenden Samstag erleben. Denn dann startet mit dem Spiel bei den Berlin Adler die Saison 2026 in der Regionalliga Ost!













